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Sommerzeit: Grillsaison... |
Grillen erfreut sich gerade in den Sommermonaten großer Beliebtheit - nicht selten jedoch ereignen sich dabei auch schwere Unfälle mit dramatischen Folgen. Ambitionierte Griller argumentieren oftmals "Ich mach' das jetzt schon Jahre lang so... Bis jetzt ist noch nie was passiert..." Dass es trotz oder gerade wegen der vermeindlich angeeigneten Routine immer wieder zu schweren Unfällen kommt, beweisen kürzlich veröffentlichte Studien: Bundesweit kommt es pro Jahr zu 3000 bis 4000 Grillunfällen, wobei jedes zehnte Opfer schwerste Verbrennungen davonträgt.Verletzungen bei denen Brandbescheleuniger wie beispielsweise Brennspiritus im Spiel waren, sind besonders schwerwiegend. Bei der explosionsartigen Verbrennung können Temperaturen von bis zu 1800 Grad Celsius entstehen. Wird Spiritus gar in die Glut oder das Feuer geschüttet, kann auf Grund eines entstehenden Flammenrückschlages der Behälter explodieren. Denken Sie daran, es kann nicht nur Sie betreffen, sondern auch Ihre Gäste oder Kinder, die sich in der Nähe des Grills aufhalten. Weitere Informationen finden Sie hier: www.paulinchen.de | |
Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin empfiehlt daher:
- Benutzen Sie keine flüssigen Brandbeschleuniger, aber auch keine gelartige Grillpasten! Wird etwa Spiritus in die Glut oder das Feuer nachgegossen, kann durch den Flammenrückschlag der Behälter explodieren und aus der Hand gerissen werden.
- Stellen Sie den Grill kippsicher im Windschatten auf! So vermeiden Sie Stichflammen durch Luftböen.
- Verwenden Sie ggf. Schutzhandschuhe und lange Grillzangen!
- Kinder dürfen nicht in der Nähe des Grills spielen! Der Sicherheitsabstand sollte mindestens drei Meter betragen.
- Halten Sie immer Löschmittel bereit! Ein Eimer mit Wasser, Sand, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher gehören griffbereit zum Grillen dazu. Um entflammte Kleidung zu löschen, wird das Opfer auf dem Boden gerollt.
- Sollte Fett in Brand geraten, löschen Sie es nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken!
Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, www.mh-hannover.de. |
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Auf eine ereignisreiche Woche kann die Feuerwehr Ebersberg zurückblicken. Insgesamt 37 Einsätze mussten in der Zeit vom 07.06 bis 13.06.2010 abgearbeitet werden. Den größten Anteil hierbei machen die insgesamt 30 Unwettereinsätze aus, die Meisten fanden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch statt. Vereinzelt mussten noch Unwetterschäden in den darauf folgenden Tagen beseitigt werden, der letzte am Donnerstag Abend. Hinzu kommen noch ein PKW-Brand und ein BMZ-Alarm am Montag, ein BMZ-Alarm am Dienstag, eine Wohnungsöffnung in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und ein BMZ-Alarm am Donnerstag. Den traurigen Abschluss bildeten der Großbrand des Hagebaumarkt-Gartencenters mit Baustofflager in Grafing in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und ein Großbrand auf einem Bauernhof in Abersdorf am Freitagabend. Glücklicherweise kamen bei keinem der Einsätze Personen zu Schaden, es entstanden lediglich Sachschäden. |
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