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Feuerwehr Ebersberg


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Tel:     08092/ 2 05 21
Fax:    08092/ 2 43 98

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Wetterlage in Bayern Quelle: www.dwd.de
Quelle: Deutscher Wetterdienst - www.dwd.de 
 
 
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Bürgerservice
Waldbrand

Vermeidung von Waldbränden
durch richtiges Verhalten im Wald

  1. Beachten Sie behördliche Verbote!
  2. Kein offenes Feuer im Wald und in Waldnähe!
  3. Nicht rauchen im Wald!
  4. Achtung Autofahrer: Keine Zigarettenreste aus dem Auto werfen!
  5. Zufahrtswege zum Wald freihalten! (Im Falle eines Waldbrandes muss die Feuerwehr zufahren können!)
  6. Autos mit Katalysator nicht auf ausgetrockneten Grasstreifen abstellen! (Der Katalysator, der sich bodennah am Auspuff befindet, erhitzt sich beim Betrieb stark und kann leicht zum Ausgangspunkt für ein Bodenfeuer werden!)
Was tun, wenn‘s brennt im Wald?

Wer einen Brandherd im Wald entdeckt, muss zuerst prüfen:

Sofort löschen?

"Kann ich den Brandherd sofort löschen, ohne mich selbst zu gefährden?“ Dies wird in der Regel nur bei kleinen Bodenfeuern möglich sein.

  • Löschen mit Feuerlöschern
  • Austreten von kleinen Brandstellen
  • Auskehren mit Ästen
    Mit Zweigen das Feuer in gleichmäßigen, nicht zu schnellen Streichbewegungen "auskehren"

    Nicht in die Flammen schlagen! Dadurch kann das Feuer angefacht werden und der entstehende Funkenflug kann weitere Brände auslösen!
  • Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erde

Melden!

In jeden: Fall - auch wenn es so aussieht, als ob das Feuer gelöscht sei - die Feuerwehr und den Waldbesitzer so schnell wie möglich benachrichtigen!

Denn auch scheinbar erloschenes Feuer muss weiter beobachtet werden: Es kann durchaus vorkommen. dass die Glut im Untergrund erhalten bleibt und das Feuer sich von neuem ausbreitet! Die Feuerwehr bzw. der Waldbesitzer muss deshalb in diesen Fällen eine Brandwache aufstellen.

Die Meldung ist natürlich von zentraler Bedeutung. wenn man das Feuer nicht mehr selbst löschen kann, denn dann kommt es auf jede Minute an!

Also: Falls kein Handy oder kein Handyempfang vorhanden ist, ohne Umwege zum nächsten Haus oder zur nächsten Siedlung, an der ersten Glocke läuten und sofort die Feuerwehr benachrichtigen! (Notruf 112)

Was muss gemeldet werden?

  1. Wo?
    Die erste und wichtigste Angabe ist der Ort, an dem der Waldbrand sich entwickelt. Wenn man die Örtlichkeit nicht genau kennt, sollte man sich auf jeden Fall einprägsame Besonderheiten merken (großer Einzelbaum, Waldwiese, Gewässer o.ä.), die sich in der Nähe des Brandortes befinden.  
  2. Wie?
    Wie sah der Waldbrand bei der Entdeckung aus: Bodenfeuer? - Vollfeuer? - Was für ein Waldbestand ist betroffen? Herrschte starker Wind?
  3. Menschen in Gefahr?
    Oder besteht Gefahr für Sachwerte (Häuser, Einrichtungen) in nächster Umgebung?
  4. Wie bei allen Notfall-Meldungen ist es wichtig, die eigenen Personalien anzugeben.
  5. Wichtig ist auch der Ort, von dem man sich meldet: Auch dies kann zur Orientierung für die Einsatzkräfte helfen. Außerdem kann die Feuerwehr den Meldenden hier abholen, um von ihm möglichst schnell zur Brandstelle geführt zu werden.

 

 
Sommerzeit: Grillsaison...
   

Grillen erfreut sich gerade in den Sommermonaten großer Beliebtheit - nicht selten jedoch ereignen sich dabei auch schwere Unfälle mit dramatischen Folgen.

Ambitionierte Griller argumentieren oftmals "Ich mach' das jetzt schon Jahre lang so... Bis jetzt ist noch nie was passiert..."  Dass es trotz oder gerade wegen der vermeindlich angeeigneten Routine immer wieder zu schweren Unfällen kommt, beweisen kürzlich veröffentlichte Studien: Bundesweit kommt es pro Jahr zu 3000 bis 4000 Grillunfällen, wobei jedes zehnte Opfer schwerste Verbrennungen davonträgt.Verletzungen bei denen Brandbescheleuniger wie beispielsweise Brennspiritus im Spiel waren, sind besonders schwerwiegend. Bei der explosionsartigen Verbrennung können Temperaturen von bis zu 1800 Grad Celsius entstehen.

Wird Spiritus gar in die Glut oder das Feuer geschüttet, kann auf Grund eines entstehenden Flammenrückschlages der Behälter explodieren. Denken Sie daran, es kann nicht nur Sie betreffen, sondern auch Ihre Gäste oder Kinder, die sich in der Nähe des Grills aufhalten.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.paulinchen.de

 

 

© aboutpixel.de Foto: mojime Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin empfiehlt daher:

  1. Benutzen Sie keine flüssigen Brandbeschleuniger, aber auch keine gelartige Grillpasten! Wird etwa Spiritus in die Glut oder das Feuer nachgegossen, kann durch den Flammenrückschlag der Behälter explodieren und aus der Hand gerissen werden.
  2. Stellen Sie den Grill kippsicher im Windschatten auf! So vermeiden Sie Stichflammen durch Luftböen.
  3. Verwenden Sie ggf. Schutzhandschuhe und lange Grillzangen! 
  4. Kinder dürfen nicht in der Nähe des Grills spielen! Der Sicherheitsabstand sollte mindestens drei Meter betragen.
  5. Halten Sie immer Löschmittel bereit! Ein Eimer mit Wasser, Sand, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher gehören griffbereit zum Grillen dazu. Um entflammte Kleidung zu löschen, wird das Opfer auf dem Boden gerollt.
  6. Sollte Fett in Brand geraten, löschen Sie es nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken!

 Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, www.mh-hannover.de.

 
Rauchmelder retten Leben

ImageJährlich sterben in Deutschland rund 600 Menschen bei Bränden. Dabei geht die Hauptgefahr weniger vom Feuer, sondern vielmehr von der starken Rauchentwicklung aus.  Viele Opfer werden im Schlaf überrascht - bereits wenige Atemzüge im hochgiftigen Brandrauch führen zu bewusstlosigkeit und schließlich zum Erstickungstod.

Der schrille Warnton des Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor Brandgefahr und verschafft so den nötigen Vorsprung um sich und die Familie in Sicherheit zu bringen.

Für Informationen zum Thema Rauchmelder steht Ihnen die Feuerwehr Ebersberg gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

 
Der richtige Umgang mit Feuerlöschern

Im Folgenden sind die wichtigsten Regeln im Umgang mit Feuerlöschern dargestellt.

Richtiger Umgang mit Feuerlöschern 

 

 
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