Gerätehaus

Fahrzeughalle

Das Feuerwehrhaus  in der Eberhardstr. 8 wurde in den Jahren 1975 - 1978 erbaut. Der Bauumfang umfasst eine
 überbaute Fläche von 672 qm und einen umbauten Raum von ca. 7100 cbm.
Die Baukosten beliefen sich auf etwa DM 2.600.000.-.

Außer der Fahrzeughalle ist im Erdgeschoß noch die Nast und die Kreisatemschutzwerkstatt untergebracht.

Es sind dort sieben Kfz-Standplätze und eine Waschhalle vorhanden. Im Obergeschoß befindet sich der Unterrichtsraum, das Floriansstüberl und Wohungen.

1987-1988 wurde das Flachdach durch ein Satteldach ersetzt und die Kreisausbildungsstelle für Atemschutzgeräteträger eingebaut. Wie im Obergeschoß befinden sich auch im Dachgeschoß Wohnungen.

Bis aber das Feuerwehrhaus dort gebaut werden konnte, war es ein langer Weg........

Nach der Gründung der Feuerwehr Ebersberg am 05. Mai 1872 erkannte der damalige stellvertretende Kommandant
David Sarreiter, dass ein Feuerwehrhaus nötig ist.

Seine Pläne wurden nie umgesetzt.

Die Löschrequisiten wurden daher im östlichen Teil des Marienplatzes ( Anbau der damaligen Schloßbrauerei ) untergebracht.

Im Februar 1914 beschloß der Magistratsrat, dass die Garage unter dem Rathaus
( wo sich heute der Eingang zum Bürgerbüro befindet ) als "Feuerwehrhaus" genutzt wird.

"Gerätehaus" im Rathaus

Als im Jahre 1955 das TLF nach Ebersberg kam, wurden die ersten Stimmen bzgl. der Unterbringung des Fahrzeuges laut.
Anfang der 60-iger Jahre stellten die Kommandanten Schleich und Zwingler den Antrag an die Stadt, eine geeignete
Unterbringung der Feuerwehr zu gewährleisten.

Die Situation verschärfte sich im September 1966, als die DL 22 beschafft wurde. Die Stadt hatte keinerlei Möglichkeiten,
dieses Fahrzeug unterzustellen, und so wurde die DL neben der Werkstatt von Georg Birkmaier ( heutiger Durchgang von der
Bäckerei Freundl zum Oberwirt ) eine Garage zur Verfügung gestellt. Es kam dabei nicht nur einmal vor, dass die DL
eingeparkt wurde.

1966, mittlerweile ist Michael Zwingler Kommandant, wird erneut auf die nicht tragbaren Verhältnisse hingewiesen. Die Stadt
verweist auf die angespannte finanzielle Situation der Kommune - ein Feuerwehrhaus sei nicht finanzierbar.

Im Januar 1969 wird der Feuerwehr endlich weiterer Platz zur Verfügung gestellt. In den Garagen neben dem "Alten Kino"
- dort wo heute das Wohnhaus "Eber am Berg" steht - werden zwei Garagen von der Stadt zur Verfügung gestellt.
Früh genug, da im Herbst des selben Jahres das LF 8 kommt.

Fahrzeughalle neben dem "Alten Kino"
( dort wo heute das Wohnhaus "Eber am Berg" steht )

Zwischen 1969 und 1972 wurden von Georg Heilbrunner, der Michael Zwingler als Kommandant ablöste, die mittlerweile
nicht mehr hinnehmbaren Verhältnisse in den Garagen immer wieder der Stadt vorgetragen.

Erst im Jahre 1972 - Hans Vollhardt ist inzwischen Bürgermeister - kommt Bewegung in die ganze Sache.
Im Sepember 1972 kann er ein Grundstück präsentieren, daß den Anforderungen entspricht.

Am 03.März 1975 ist schließlich Baubeginn und die Einweihung des Gerätehauses ist am 28. Oktober 1978.

 

 

Zentrale Atemschutzwerkstatt


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Zentrale Atemschutzwerkstatt 

Die Zentrale Atemschutzwerkstatt kurz ZAW betreut die 30 Atemschutz-Feuerwehren des Landkreises mit ihren 260 Atemschutzgeräten und 44 Chemiekalienschutzanzüge.

Die Atemschutzgerätewarte sind ehrenamtlich für den Landkreis tätig und leisten hier einen ganz entscheidenen, unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Kameraden.

2005 wurde die ZAW durch Mitglieder der FF Ebersberg modernisiert und durch neue und funktionelle Ausstattung ersetzt.